Deutsche Blütensekt Manufaktur
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Gläserner Pokal für Mut und Intelligenz

Gründungsförderer ehrten Wiesbadener Unternehmer mit eigenem Preis / ,,Stressiger Wettbewerb"

WIESBADEN Unternehmensgründungen, ihre Finanzierungsmöglichkeiten, ihre Risiken und Chancen standen im Mittelpunkt einer Fachtagung der Hessischen Gründungsförderer, die darüber hinaus neun Gründer mit dem ,,Gründerpreis" auszeichneten. Von Christina Oxfort

Der erste Platz und der gläserne Pokal versöhnen die Biologin Anja Quäschning ein wenig. Und sie hofft, dass ihr der Hessische Grünerpreis, der im Rahmen der Fachtagung der Hessischen Gründungsförderer verliehen wurde, tatsächlich Publicity einbringt - und sich positiv auf den Umsatz ihres Unternehmens, die Deutsche Blütensekt Manufaktur, auswirken wird. ,,Super anstrengend" sei der Wettbewerb gewesen, zu dessen Teilnahme Quäschning von der Stadt Wiesbaden und der Existenzgründungsagentur ,,exina" aufgefordert worden war. Dass sie ihr Unternehmen mit einem Messestand im Kurhaus zu präsentieren hatte, habe sie Improvisationsgeschick und nicht zuletzt Geld gekostet: Die Auslagen, bedauert die Preisträgerin in der Kategorie ,,Intelligente Geschäftsidee", die erlesene Delikatessen aus frischen, in der Umgebung gesammelten Blüten zubereitet, müsse sie alleine tragen. Das gilt auch für Dagmar Wicka und Robert Mayer, die in den Kategorien ,,Mutigste Gründung" und ,,Geschaffene Arbeitsplätze" jeweils den dritten Platz belegten. … Mut und Durchhaltevermögen wurde den Preisträgern - unter ihnen auch Kathleen Thieme (Schlangenbad), die ei­ne Tier-Rehabilitation betreibt - bei der Preisverleihung am Abend attestiert. …

Sie hatte die „Intelligenteste Geschäftsidee": Anja Quäschning (links) landete auf Platz eins, ihre Wiesbadener Kollegen Dagmar Wicka und Robert Mayer belegten dritte Plätze. Foto: Müller

Quelle: Wiesbadener Kurier, Mi, 9.11.2005, S. 10
Veröffentlicht auf www.bluetensekt.de