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Vita



Anmoderation: „Temperaturen über 30 Grad stehen an heute und was fällt mir da ein? – Aperol Sprizz. Sie erinnern sich, das war in den vergangenen Jahren das Sommer-Kult-Getränk. Verkauft sich immer noch ganz gut, aber der Trend, der führt derzeit ganz etwas anderes zu uns und in die Gläser hinein: ’Hugo’ nämlich – ganz einfach ’Hugo’. Zwei, drei Minzblätter ins Glas, bisschen andrücken, Holunderblütensirup, Prosecco dazu, vielleicht eine Limettenscheibe. Und besonders gut schmeckt es natürlich, wenn der Sirup aus Hessen kommt – aus der Deutsche Blütensekt Manufaktur, Wiesbaden.“

Moderatorin: „Ob mit Sekt oder Selters gemischt – Holunderblütensirup ist die Erfrischung an heißen oder schwülen Sommertagen. Und bei Anja Quäschning hat er ein besonders fruchtiges, vollmundiges Aroma und kann ganz dünn gespritzt immer noch dieses besondere Kribbeln auf der Zunge auslösen.“

Quäschning: „Also das besondere an meinem Holunderblütensirup ist, dass wir frische Blüten verarbeiten. Also meine Holunderblüten kommen aus bio-zertifizierter Wildsammlung. Wir gehen selber raus, ernten die Blüten an den Mainwiesen, in Hochheim – also ganz besonders schön, da ist das Landschafts-Schutzgebiet. Und dann verarbeiten wir sie innerhalb von wenigen Stunden nach der Ernte. Wir zupfen die Blüten von den Stielen ab, es kommen keine Bitterstoffe von den Stängeln mit in den Auszug rein und die Blüten werden über mehrere Wochen in Quellwasser geschwenkt. Wird nichts erhitzt, nichts gepresst und deswegen behalten die Blüten ihr ganz ursprüngliches, intensives Aroma.“

Moderatorin: „Auch beim Zucker ist sie sparsam, denn als Geschmacksträger braucht man bei ihrem Verfahren weniger davon.“

Quäschning: „Nur gerade so, dass es der Zucker ein bisschen haltbarer macht und dass man halt auch den Zucker als Geschmacksträger hat. Im Vergleich zu anderen Sirupen, die man im Kaufhaus so bekommen kann, ist ganz wenig Zucker drin.“

Moderatorin: „Geerntet werden die Blüten um die Ecke – mit Rücksicht auf Nachhaltigkeit.“

Quäschning: „Das heißt wir pflücken nie ein Gebiet komplett leer, sondern wir pflücken vielleicht ein fünftel von jedem Strauch. Wir haben da eine wunderschöne Allee an den Mainwiesen, die wir beernten können und gucken aber auch, dass genügend noch für die Natur bleibt.“

Moderatorin: „Schuld an der inzwischen breit gefächerten Sirupauswahl der Blütenmanufaktur war übrigens Anja Quäschnings Oma.“

Quäschning: „Ganz genau. Meine Oma hat schon Holunderblütensirup gemacht und ich habe dann auch angefangen mit Holzunderblütensirup. Dann kam diese große Vielfalt – inzwischen habe ich ja 50 verschiedne Sorten.“

Moderatorin: „Außer als Schorle, oder eben Longdrink „Hugo“, gibt es noch andere Möglichkeiten Holunderblütensirup zu trinken.“

Quäschning: „Mit Sekt oder Prosecco schmeckt er natürlich ganz besonders gut. Man kann ihn als ’Heiße Blüte’ trinken, wenn man so ein bisschen das Gefühl hat man ein bisschen so ein Kratzen im Hals, oder man fühlt sich nicht so fit – einen heißen Holunderblütensirup mit ungefähr 10 Teilen heißem Wasser aufgegossen schmeckt total köstlich und ist gesund und lecker.“

Moderatorin: „Lecker ist auch die Variation ’Berliner Weiße’ mit Holunder, also ein kühles, vorzugsweise helles Bier mit einem Schuss Holunderblütensirup. Weil Anja Quäschning besondere Qualitätsstandards hat, ist ihr Holunderblütensirup jetzt auch hessenweit bekannt.“

Quäschning: „ Holunderblütensirup hat dieses Jahr einen totalen Schub bekommen und das liegt definitiv an „Hugo“, einem meine wichtigsten Kunden. Für „Hugo“, oder für Holunderblütensirup ist Feinkost Käfer München, und die haben meiner Testkäuferin vor zwei Wochen gesagt, dass mein Holunderblütensirup der beste ist, den man auf dem Markt bekommen kann. Das ist natürlich ein tolles Lob.“

Abmoderation: „Ja, das stimmt nun wirklich. Blüten als Genuss.“

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