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Geschmack ist ja bekanntlich sehr individuell, jeder hat irgendwie seinen eigenen Geschmack. Aber es gibt Menschen und auch Umgebungen und Speisen, die besonders geschmackvoll sind. Wir stellen Ihnen heute in der Sendung einige vor und ich kann nur sagen: da gibt’s was abzugucken. Herzlich willkommen beim Bilderbogen. Gleich besuchen wir hier mitten in Wiesbaden den Marktkeller, hinter der Balustrade geht es die Treppe runter und dort schmeckt alles phänomenal in stilvoller Atmosphäre. Wir werden alles probieren.

Cécile Schrotmann: „Hier an diesem Stand im Wiesbadener Marktkeller wird Sirup und Sekt aus Blüten angeboten. Anja Quäschning ist die Inhaberin, sie sind Biologin wie sind sie auf die Idee gekommen sich ausgerechnet mit Blüten so intensiv zu beschäftigen?“
Anja Quäschning: „Das ist seit Jahren meine Leidenschaft. Ich habe ein Rezept für Holunderblüten-Sirup von meiner Großmutter geerbt, das habe ich schon als kleines Mädchen getrunken und da dachte ich mir: was aus Holunderblüten geht, geht auch mit Akazienblüte erst recht. Und so kamen die Sirups zustande. Inzwischen haben wir fünf verschiedene Sorten, und einige davon weltweit einzigartig und von sehr hoher Qualität. Den Sekt mache ich seit ungefähr acht Jahren.“
Cécile Schrotmann: „Und wie genau geht das, aus Blüten Sekt zu machen?“
Anja Quäschning: „Wir machen einen kalten Blütenauszug mit reinem Quellwasser, der wird vergoren zu einem Wein und dann geben wir das an die Sektkellerei ab und die versekten den. Richtig professionell wie einen konventionellen Sekt auch, nur das hier von Anfang an keine Traube drin ist sondern nur frische Blüten. Das macht es halt auch weltweit einzigartig.“
Cécile Schrotmann: „Das hört sich spannend an. Dürfte ich mal probieren?“
Anja Quäschning: „Sehr gerne.“
Cécile Schrotmann: „Sekt ganz ohne Traube.“
Anja Quäschning: „Ja.
Cécile Schrotmann: „Und ganz trocken.“
Anja Quäschning: „Wenn man sonst mal einen Holunderblütensekt in der Gastronomie angeboten bekommt, ist es immer ein Sirup, der mit einem konventionellen Sekt aufgegossen ist.
Cécile Schrotmann: „Oh ja, schmeckt intensiv nach Holunder und bitzelt auch richtig. Ganz anders als normaler Sekt. Kann man sowas auch aus Apfelblüten machen, Sekt?“
Anja Quäschning: „Kann man mit Sicherheit, es ist halt sehr sehr aufwendig. Aber es wäre eine Überlegung.“

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