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Aus Blüten zaubere ich tolle Produkte
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Aus Blüten zaubere ich tolle Produkte

Es ist kurz nach Sonnenaufgang, doch Anja Quäschning ist schon seit zwei Stunden auf den Beinen. Blüte für Blüte wandert in ihren Korb. Schon als Siebenjährige sammelte sie rund um Eitorf im Bergischen Land Blüten. Ihr Vorbild seinerzeit: ihre Großmutter Luise (damals 82). Heute ist Anja mit Blütenprodukten selbstständig. Egal, ob Sekt, Sirup, Zucker oder edle Brände – all das kann man auf ihrer Homepage finden. Dabei experimentiert die Biologin aus Wiesbaden ständig. „450 Blütenarten habe ich bisher verarbeitet, aber aus nur 60 entstanden außergewöhnliche Produkte.“ Ein Beispiel: ,,Sirup aus der Blüte der Rosskastanie, Lavendel oder Minze.“

Mit Freude am Ausprobieren zum Ziel

Der Erfolg gibt ihr Recht. Sowohl ihre Geschäftsidee als auch viele ihrer Produkte wurden prämiert. Mit ihren Salz-Blüten-Mischungen überzeugte sie sogar mehrere Sterneköche und Gastro-Tempel. Unter anderem liefert die Geschäftsfrau Produkte an das Schloss Bellevue. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg: Als Anja Anfang 20 ist, stirbt ihre Großmutter – ohne ihr die Geheimrezepte verraten zu haben. Doch Anja ist fasziniert von der alten Methode. Mit Mitte 30 streift sie auf der Suche nach außergewöhnlichen Blüten wieder durch die Natur, probiert viel aus, bis ihr 2004 der Durchbruch gelingt. „Aus eigener Kraft entdeckte ich das Geheimnis der Blütenkonservierung meiner Großmutter neu.“


Bild 1: Anja Quäschning mit einem Korb voller Wildrosen

Bild 2: Im kalten Wasserbad entsteht aus Blüten ein Produkt



Quelle: Frau von Heute, Ausgabe Nr. 13, 20. März 2015, Seite 37, Rubrik: Menschen & Schicksale
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