Deutsche Blütensekt Manufaktur
-->
Medienberichte
Startseite
Manufaktur
Sortiment
Philosophie
Impressum

Wiesbadener Tagblatt vom 25.11.2005

"Mit der Hafa geht´s wieder aufwärts"
Veranstalter ziehen eine positive Halbzeitbilanz/Aussteller-Lob für Organisator AuMeCo
 
Modenschauen gehören traditionell zum Hafa-Programm und sind nach wie vor gut besucht.     Von Alice Lanzke
Die Hafa in den Rhein-Main-Hallen ist 2005 ein Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommen Veranstalter und Aussteller schon vor dem Abschluss am kommenden Sonntag.
Schmuck, Spitzendecken, Belgische Pralinés, feines Geschirr, Tulpenzwiebeln, Küchen - das Angebot der Hafa-Messe bietet traditionellerweise alles, was das Leben oder zumindest den Haushalt schöner macht.
Einer der 400 Aussteller ist Christian Schneider, Geschäftsführer von "Schneiders medizinischen Badezusätzen". Mit der Hafa ist er rundum zufrieden: "Seit 56 Jahren sind wir hier auf der Messe, eine der ältesten Aussteller überhaupt, da haben wir natürlich viele Stammkunden." Besonders für den Veranstalter AuMeCo hat Schneider nur Lob übrig: "Das ist hier alles sehr gut organisiert." In seinen Augen sind in diesem Jahr sogar mehr Besucher gekommen als 2004 - ein Eindruck, den AuMeCo-Geschäftsführer Thomas Hefermehl bestätigt: "Bis Mittwoch lagen wir über den Zahlen vom vergangenen Jahr, aber unter denen von 2003", alles in allem 31500 Besucher seien bis Mitte der Woche gekommen.
Auch Hefermehl zeigt sich zufrieden: "Mit der Hafa geht es wieder aufwärts, die Messe bleibt sicherlich noch lange erhalten." Vor allem die Sonderausstellung mit der chinesischen Ton-Armee ziehe Gäste an. "So etwas verursacht zwar einen erheblichen Kostenaufwand, aber wir wollen Besuchern und Ausstellern ja auch etwas bieten", betont er.
Vor allem das "verstaubte Image" der Hafa solle weiter aufpoliert werden, um auch ein junges Publikum anzuziehen. Seit der Übernahme der Veranstaltungsleitung habe man bei AuMeCo sehr viel Geld investiert, um "ein gutes Niveau zu fahren".
Das Engagement wird gewürdigt. So erklärt Klaus Weighardt, der mit seinem Stand "Perlen & mehr ..." bereits zum 16. Mal dabei ist: "Die Bemühungen der Veranstalter sieht man ja schon am Ambiente." Mit dem Ergebnis der Messe ist er bislang sehr zufrieden, "vor allem das Publikum ist sehr gut", so Weighardt. Um den Besuchern etwas zu bieten, richtet er seinen Schmuckstand jedes Jahr neu her.
Ein ganz anderes Angebot hat der Stand der "Existenzgründungs- und Innovationsförderungs-Agentur", kurz "Exina". Hier können sich Besucher über die Möglichkeiten der Selbstständigkeit informieren. "Angesichts der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt derzeit bemerken wir schon ein gesteigertes Interesse", beobachtet Beraterin Angelika Niederberger. Getragen von der Stadt Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis und der Agentur für Arbeit unterstützt "Exina" Gründer unter anderem bei der Erstellung von Business-Plänen sowie in Rechts- und Steuerfragen.
Dieser Service ist weitgehend kostenfrei, der Besuch der Seminare kostet einmalig pauschal 45 Euro. Doch die Agentur ist nicht nur auf der Hafa vertreten, um Existenzgründer zu beraten - "Die Stände um uns herum werden alle von Exina-Gründern betrieben, denen wir ein Forum bieten wollen", unterstreicht Angelika Niederberger. Dazu gehören beispielsweise ein Telefonanbieter ebenso wie ein Blütensekt-Stand. "Die Gründerin hat sogar einen ersten Platz beim hessischen Gründerpreis gewonnen", berichtet Angelika Niederberger stolz.
Möbel und Mode, Schmuck und Schlemmereien - die Hafa präsentiert sich vielfältig, die Besucher freut es. Ein Ehepaar aus Mainz ist begeistert: "Wir kaufen zwar nichts, nehmen uns aber viele Anregungen mit."